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    <updated>2026-10-15T10:15:33+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Lignocel Einstreu </title>
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                                            Immer wieder taucht die Frage auf, was wir für Einstreu verwenden. Wir verwenden verschiedene Einstreusorten, unter anderem Lignocel 3-4s und FS14. Zur Zeit testen wir auch Kokos Chips und denken das diese Art von Bodengrund, auch ganz gut für Königspythons geeignet ist. Dazu ...
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                 Immer wieder taucht die Frage auf, was wir für Einstreu verwenden. Wir verwenden verschiedene Einstreusorten, unter anderem Lignocel 3-4s und FS14.&amp;nbsp; Zur Zeit testen wir auch Kokos Chips und denken das diese Art von Bodengrund, auch ganz gut für Königspythons geeignet ist. Dazu werden wir wohl auch noch einen Artikel schreiben. 
   Lignocel 3-4s - feines Einstreu   
  Lignocel wird von J. Rettenmeier und Söhne (JRS) hergestellt, diese Firma steht hinter vielen Markennamen, beispielsweise stammen auch die Produkte von „Tierwohl“ aus diesem Hause. Lignocel war allerdings weniger für den Heimtiermarkt gedacht, sondern es wurde für Labortiere entwickelt. Hier sind die Vorschriften und Anforderungen deutlich höher als bei Produkten für den Heimtiermarkt. Klar, unter Laborbedingungen sind z.B. Schwankungen in der Qualität – die auch noch hoch sein muss – ein klares No-Go. Gerade bei Versuchen muss jeglicher Einfluss minimiert werden. Früher kam man als Otto-Normal auch gar nicht an diese Produkte, das hat sich durch das Internet doch erheblich geändert. Allerdings sind die Gebindegrößen schon anders als die für den Endkunden, was wiederum dem Preis zugutekommt.  
  Gehen wir genauer auf das Lignocel ein. Während der Produktion wird es auf 600 Grad erhitzt, weshalb es die Produktion absolut keimfrei verlässt. Diese enorme Hitze sorgt auch dafür, dass das Lignocel quasi über keine Restfeuchte mehr verfügt. Das fibrillieren (quetschen) des europäischen Fichtengranulats sorgt zum einen für noch weniger Restfeuchte, die verzweigte Struktur (Fibrillen) für eine deutlich vergrößerte Faseroberfläche.  
  Das alles hat zur Folge, dass Lignocel enorm viel Wasser aufnehmen und wieder abgeben kann, ohne zu schimmeln. Das Wasserbindevermögen (simpel formuliert die Saugkraft) liegt bei ca. 370% - das ist ein absoluter Spitzenwert! Entsprechend ist das Einstreu perfekt, um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu halten.  
  Weiterhin punktet es damit, nahezu staubfrei zu sein, was bei weitem nicht selbstverständlich ist. Auch bei der Geruchsbindung liegt es weit vorne. Es ist kompostier- und biologisch abbaubar. Selbst ein versehentliches Mitfressen ist kein Problem, denn es ist voll verdaulich.  
  Kann man bei so viel Superlativen noch einen draufsetzen? Ja, man kann. Denn das „Schüttvolumen“ ist ebenfalls rekordverdächtig. Unter dem Begriff versteht man das Verhältnis von Kilo zu Liter. Lignocel kommt bei einem 12,5 Kilo-Sack auf etwa 130 Liter.  
  Okay, ein Rechenbeispiel macht es deutlicher: Ein Terrarium mit der Grundfläche 120 x 60 cm (empfohlener Standard für adulte Königspython) soll 5cm hoch mit Einstreu befüllt werden. 120 x 60 x 5cm = 36.000cm³ oder 36 Liter (die Berechnung bezieht sich auf Wasser, Einstreu ist „loser“, man braucht also weniger). Sprich: Mit einem Sack Lignocel kann man ungefähr vier bis fünf Terrarien befüllen.  
  Bei einem Preis von unter 20 Euro für 12,5kg kann dann selbst billige Pinienrinde aus dem Baumarkt nicht mehr mithalten.  
  Deswegen ist das Lignocel Fein mit einer Partikelgröße von 2-4mm für uns eines der besten Einstreusorten, was der Markt zu bieten hat.  
   Lignocel FS14 - grobes Einstreu   
  Neben dem Lignocel Einstreu Fein gibt es auch noch das Lignocel Einstreu Grob. Die Bezeichnung „grob“ sollte hierbei allerdings nicht zu hoch gehangen werden. Mit einer Partikelgröße von 3,5 - 4,5mm ist es immer noch eher fein, durch die kubische Form nur eben gröber als die andere Variante.  
  Das, was wir zu der feinen Variante gesagt haben, gilt auch hier. Die Saugkraft und das Schüttvolumen sind geringfügig reduziert, aber immer noch mehr als hervorragend. Dies ist einfach dem Umstand geschuldet, dass es eben gröber ist: Je gröber ein Einstreu, desto geringer die Oberfläche und desto schlechter lässt es sich für die Verpackung zusammenpressen.  
  Mit einem Preis von 15,90 Euro für 10kg ist das Lignocel Einstreu Grob (umgerechnet auf den Preis pro Kilogramm) genauso günstig wie das Lignocel Einstreu Fein. Mit einem Sack kann man auch hier gut vier Terrarien befüllen (bei einer Größe von 120 x 60 und 5cm Füllhöhe).  
   Hinweise :  
  Für den normalen Gebrauch würden wir das Lignocel 3-4s (fein) empfehlen. In der Paarungszeit hingegen das Lignocel FS14(grob). Allerdings darf bei der normalen Haltung hier auch einfach der persönliche Geschmack entscheiden, je nachdem ob Sie es optisch gröber oder feiner bevorzugen.  
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                            <updated>2018-10-27T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ratgeber: Königspython frisst nicht</title>
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                                            Früher oder später wird jeder Halter mit dem „Problem“ konfrontiert: Der Königspython frisst nicht(mehr). In fast allen Fällen ist es aber kein Problem, meistens sogar völlig normal. Wir erklären Ihnen, warum das so ist und worauf man achten sollte. Also bitte keine Panik! 
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                <![CDATA[
                  Der Verweigerungs-König – keine Panik!  
 Früher oder später wird jeder Halter mit dem „Problem“ konfrontiert: Der Königspython frisst nicht(mehr). In fast allen Fällen ist es aber kein Problem, sondern eher typisch für Königspython. Wir erklären Ihnen, warum das so ist und worauf man achten sollte.&amp;nbsp; 
 Zunächst einmal gibt es einige - für den Königspython typische - Gründe, das Futter zu verweigern. 
  Umzugstress  
 Als erstes wäre da der Umzug zu nennen, da jeder Halter damit sofort in Berührung kommt. Für den Köpy bedeutet der Umzug nichts anderes als Stress, und den mögen die Tiere überhaupt nicht. Es gibt Exemplare, denen macht das überhaupt nichts aus und sie gehen sofort, manchmal schon am Tag des Umzuges, ans Futter. Andere sind sprichwörtlich fast unter Schockstarre. Es ist daher grundsätzlich empfehlenswert, den frisch eingezogenen Köpy erst einmal sieben Tage Ruhe zu gönnen. Damit ist wirkliche Ruhe gemeint, bis auf den Wasserwechsel sollte nichts im Terrarium/Rack passieren. Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass der Frischling in der ersten Zeit, vor allem Nachts, überdurchschnittlich aktiv durch das Terrarium streift. Das Tier ist nicht auf Futtersuche, es erkundet nur die neue Umgebung und ist auf der Suche nach Sicherheit, was bedeutet, dass bestmögliche Versteck zu finden. Immerhin ist ja alles neu und es könnten Gefahren lauern. Geben Sie dem Tier die Zeit, das neue Zuhause anzunehmen. Nach einer Woche Eingewöhnung können Sie versuchen zu füttern. Idealerweise mit der gleichen Futtertiersorte, was es auch beim Züchter oder vorherigen Halter gab. Auch was Frostfutter oder lebend angeht sollte man zunächst nichts verändern. In der Regel gehen die Tiere nach dieser Zeit ganz normal ans Futter. Sollte das nicht der Fall sein, wartet man eine weitere Woche. Versuchen Sie es nicht am nächsten Tag, das bedeutet nur wieder Stress für das Tier und wäre kontraproduktiv.&amp;nbsp; 
  Einrichtungsvorlieben  
 Ein weiterer Grund für die Futterverweigerung kann sein, dass dem Köpy etwas an der Einrichtung nicht passt. Ganz oben auf der Liste stehen fehlende Versteckmöglichkeiten. Es kann aber ebenso sein, dass das Versteck aus Sicht des Köpys einfach an der falschen Stelle steht, es ihm darin zu kalt oder zu warm ist. Hier hilft nur ausprobieren oder, noch besser, gleich mehrere Verstecke an verschiedenen Stellen anzubieten. 
  Höhenangst  
 Eventuell ist es aber auch das Terrarium an sich, was dem Köpy nicht behagt. Vor allem die Höhe des Terrariums ist für viele Köpys unangenehm. Dies liegt nicht nur daran, dass die (Jung)Tiere beim Züchter normalerweise in Racks gehalten werden. In der Natur leben Köpys gerne in Termitenbauten und das sind nun mal keine Loft-Behausungen. Niedrige Decken sind schlichtweg sicherer, da einfacher zu überwachen (aus dem Grund lieben Köpys auch enge Verstecke, wo nur der Köpy hineinpasst ist logischerweise kein Platz mehr für einen Feind). Hier hilft es, das Tier nicht im Terrarium zu füttern, sondern in einer externen Box. Das muss nichts Aufwändiges sein, ein einfaches Modell von Ikea (Samla mit Deckel) reicht allemal. Die Größe der Box sollte dem Tier angepasst sein, sprich so gewählt, dass das Futtertier nicht immer direkt vor der Nase des Köpy herumläuft(wenn man lebend füttert). Als Bodengrund kann man das gleiche Einstreu wie im Terrarium verwenden, oder man nutzt Zeitungspapier. Die Vorgehensweise ist simpel: Man setzt das Tier in die Box, wartet ein paar Minuten, setzt dann das Futtertier hinzu und verschließt die Box mit dem Deckel (zum einen, damit es für den Köpy flacher wirkt und zum anderen, damit das Futtertier nicht aus der Box springt (Vielzitzenmäuse beispielsweise sind extrem gute Springer). Bei Frostfutter erübrigt sich der Deckel normalerweise. Normalerweise, weil es tatsächlich Köpys gibt, die Frostfutter nicht von der Pinzette nehmen, es aber sehr wohl fressen, wenn man es ihnen einfach in die Nähe legt. Dazu aber später mehr. 
  Gourmetgewohnheiten  
 Kommen wir zu einem weiteren, wichtigen Punkt. Königspython sind die Futterspezialisten schlechthin. Ein Kleinkind, was partout keinen Spinat essen möchte ist ein Witz dagegen. Köpys haben oft Vorlieben, was das Futter angeht. Das kann soweit gehen, dass sie eher verhungern als etwas anderes zu akzeptieren. Normalerweise ist bekannt, was der Züchter oder der vorherige Besitzer gefüttert hat. Allerdings kann es vorkommen, dass der Futterspezialist Köpy seine Vorliebe nicht nur einfach auf eine Futtertierart beschränkt, sondern das Ganze noch weiter eingrenzt. Es gibt Exemplare, die fressen nicht nur ausschließlich Mäuse, sondern auch noch nur solche, die rote Augen haben (oder gerade diese nicht). Oder es werden weiße Mäuse verschmäht, gescheckte hingegen genommen (oder umgekehrt). Meistens ist eine Futterspezialisierung aber nur auf die Futtertierart bezogen, also auf Maus, Ratte oder Vielzitzenmaus. Bleibt man beim Gewohnten, wird der Köpy auch fressen. Hinderlich wird das dann nur bei einer Futterumstellung, aber das ist ein anderes Thema und würde hier zu weit führen. 
  Bitte nicht stören!  
 Weiter oben schon erwähnt: Bei Fütterung von Frostfutter kann es sein, dass der Köpy es nicht von der Pinzette nimmt, weil ihn diese irritiert. Oder es stört ihn die Hand und der Arm, welche die Pinzette führen und ins Terrarium oder über die Box langen (müssen). In diesem Fall legt man das Futtertier einfach in die Nähe des Verstecks und wartet. Bei Frostfutter kann das Futtertier auch problemlos über Nacht im Terrarium liegen gelassen werden, denn manche Köpys mögen es nicht, wenn während der Fütterung jemand vor dem Terrarium steht. Aus diesem Grund geht der Trend bei Züchtern aus den USA soweit, dass sich graue, lichtundurchlässige für den Ball Python etabliert haben. Das kann natürlich auch bei der Lebendfütterung auftreten. Das ist dann etwas kniffliger zu lösen, da man während der Fütterung immer dabeibleiben soll. Es bleibt einem dann nichts anderes übrig, als die Fütterung in einigem Abstand zu überwachen – wieviel, das hängt vom jeweiligen Köpy ab und muss ausgetestet werden. 
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                            <updated>2018-10-25T18:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zuchtfutter Pellets für Mäuse und Ratten</title>
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                                            Zuchtfutter für Mäuse und Ratten in Pelletform.
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                   Zuchtfutter&amp;nbsp;Pellets für Mäuse und Ratten   
  Wer seine Königspython mit lebenden Futtertieren versorgt, der wird sich auch Gedanken um die Fütterung der Nager machen müssen. Und zwar nicht nur derjenige, der die Futtertiere selber züchtet.  
  Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich die Futtertiere immer für einen Monat einkaufe. Das ist zum einen praktisch und effizienter, weil ich nicht alle Nase lang für Futter durch die Gegend fahren muss. Zum anderen möchte ich auch nicht ständig beim Züchter meines Vertrauens auf der Matte stehen und nur eine Handvoll Tiere abnehmen. Das wäre mir unangenehm. Ferner kann ich die Tiere dann zumindest einen kleinen Zeitraum so ernähren, wie ich das für gut halte (sehr wichtig, wenn man die Nager im Zoogeschäft kaufen muss).  
  Aber auch wer „just in time“ einkauft, kann vor der Frage stehen, womit man den oder die Nager nun füttert. Spätestens bei einer Futterverweigerung, wenn die Maus oder Ratte also nicht gefressen wurde, muss das Tier ja versorgt werden.  
  Eine Möglichkeit sind die sogenannten Pellets.  
   Pellets: Ihr zu Unrecht schlechter Ruf   
  Erstaunlicherweise haben Pellets einen eher schlechten Ruf, Körnermischungen seien besser, heißt es. Meiner Meinung nach ist das absoluter Unsinn. Im Gegenteil, ich halte Pellets für klar besser. Warum, das erkläre ich jetzt. Es folgt also ein kleiner Exkurs in wenigen Abschnitten.  
   Die Idee hinter Pellets   
  Zunächst einmal stehen wirtschaftliche Faktoren hinter der Idee der Pellets, die es ja nicht nur im Futterbereich gibt. Sie sind einfach praktischer zu handhaben und brauchen weniger Platz. Nehmen wir mal Sägemehl, auf einen Quadratmeter bekommt man rund 200 Kilogramm. Zu einem Holzpellet gepresst passen auf diesen Quadratmeter hingegen satte 650 Kilogramm. Es ist logisch, dass das die Lagerung und den Transport deutlich günstiger ausfallen lässt.  
  Durch das Pelletieren wird auch die Staubentwicklung verhindert, was wieder praktischer bei Transport und Lagerung, aber auch beim Verfüttern ist (Staubarm ist fast das Totschlagargument bei Einstreu, wieso nicht beim Futter?).  
  Pellets können in festgelegten Größen hergestellt werden, was sie zum einen besser dosierbar und zum anderen die Nutzung in den Makrolonboxen (auch Laborkäfige genannt) überhaupt erst richtig möglich macht.  
  Es sind also zunächst mal wirtschaftlich praktische Gründe, die hinter Pellets stehen. Für den Endkunden schlägt sich das in einem günstigeren Preis nieder.  
   Weitere Vorteile als Futter   
  Es ist schon merkwürdig, dass Pellets für Futternager so einen schlechten Ruf haben, während sie vor allem bei Hunde- und Katzenfutter akzeptiert werden. Nahezu jedes Hunde- oder Katzentrockenfutter ist nichts anders als Pellets, auch wenn sich die Formen unterscheiden. Auch hier werden die Zutaten gemahlen und dann in eine Form gepresst. Nebenbei bemerkt basiert auch Feuchtfutter für Hunde und Katzen auf Trockenpresslingen (Pellets), die dürfen dann aber in gelatinösem Wasser in der Dose aufquellen – aber das nur am Rande.  
  Eigentlich ist ein Pellet nichts anderes als die Körnermischung, nur eben gemahlen/geschrotet und unter mehr oder weniger Druck in Form gepresst. Durchmesser und Länge können frei bestimmt werden.  
  Dabei werden verschiedene Einzelfuttermittel (respektive die Körnermischung) zu einem Mischfutter zusammengepresst. So lässt sich eine Mischung herstellen, die perfekt auf den Bedarf der Tiere, für die es gedacht ist, abgestimmt wird. So können Pellets durchaus als Alleinfutter hergestellt werden (auch wenn das nicht immer der Fall ist).  
  Ein weiterer Vorteil ist, dass die Tiere sich nicht mehr die „Sahnestücke“ aus dem Futter picken können. Ich denke, das kennt jeder Tierhalter. Würde ich meinem Hund Fleisch und Trockenfutter zusammen anbieten, würde er zuerst die Fleischbrocken fressen und sich dann eventuell satt abwenden. Ausgewogen ernährt wäre er dann aber nicht. Bei den fein gemahlenen und gepressten Pellets ist das gar nicht erst möglich. Es muss quasi gefressen werden, was auf den Tisch kommt.  
  Mäuse und Ratten haben auch noch das Bedürfnis, die Nagezähne „abzureiben“. Mit den recht harten Pellets ist das möglich, und die Nager haben auch noch was zu tun.  
  Ein weiterer Vorteil von Pellets ist, dass der Hersteller wichtige Zusatzstoffe (Öle, Vitamine und Mineralien) relativ einfach in gewünschter und auf das Tier abgestimmter Menge beimischen kann.  
  Es hat schon seinen Grund, wieso Pellets neben bereits erwähntem Hunde- und Katzenfutter auch als Fisch-, Pferde-, Vogel-, Echsen- und eben Nagerfutter verwendet wird.  
  Auch die Tatsache, dass Pellets das Futter schlechthin für Labortiere darstellen, sollte – richtig betrachtet – von den Vorteilen überzeugen. Man kann zu Tierversuchen stehen, wie man möchte. Dass sich die Labore aber keine falschen Ergebnisse, aufgrund durch schlechtes Futter hervorgerufene Mangelerscheinungen, leisten können sollte auf der Hand liegen. Und das die Labore dieser Welt aus Kostengründen auf Pellets setzen dürfte wohl auch ausgeschlossen sein, denn wenn jemand kein Geldproblem hat, dann wohl die Pharmaindustrie.  
   Das Dilemma der Hersteller   
  Das Auge isst mit, womit in dem Fall unsere Augen und nicht die der Nager gemeint sind. Wir sehen gerne, was wir verfüttern. Wir würden gerne grüne und orange Punkte in Pellets sehen, wenn Äpfel und Möhren zum Inhalt gehören. Theoretisch ist das auch kein Problem, der Hersteller müsste nur einen geringeren Mahlgrad verwenden, das Pellet wäre dann gröber und man würde „mehr darin erkennen“.  
  Dummerweise würde genau das aber einen Teil der Vorteile der Pellets zunichtemachen. Die Pellets würden stärker „bröseln“, was dazu führt, dass weniger gefressen und mehr von den Tieren lediglich „geschrotet“ wird. Gröberes Ausgangsmaterial lässt sich logischerweise auch schlechter hart pressen, die Pellets würden also weicher. Was wiederum dem Nagetrieb der Nager und Abrieb ihrer Nagezähne weniger entgegenkommt.  
  Fein gemahlen und hart gepresst, was aus den bisher genannten Gründen Sinn macht, führt hingegen zu fast einfarbigen Pellets. Man erkennt darin nichts mehr. Vielleicht ist das mit der Hauptgrund dafür, dass viele die Körnermischung fälschlicherweise für besser halten.  
   Wie immer: Alles kann – nichts muss   
  Wie gesagt können die meisten Pellets als Alleinfutter verwendet werden. Die von Xclusive Snakes beispielsweise sind ausgewogen und haben einen so hohen Eiweißanteil (ca. 25%), dass ein zusätzliches Füttern von z.B. Trocken-Hundefutter schlicht nicht nötig ist. Dennoch kann man den Tieren natürlich Obst und Gemüse oder Ei, Nüsse (wenig) als Leckerlis oder einfach als Abwechselung anbieten. Man muss es aber nicht.  
   Die Umstellung auf Pellets   
  Man liest öfter Sätze wie: „ Ich habe Pellets probiert, meine gehen da einfach nicht ran “. Das kommt zwar nicht allzu oft vor, ist aber zum einen nichts Ungewöhnliches und hat zum anderen nichts, aber auch gar nichts, mit der Qualität der Pellets zu tun. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht – das trifft auch auf viele Tiere bei einer Futterumstellung zu. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das gilt umgekehrt ebenso.  
  Hier hilft nur der Weg, den man bei Hund und Katze etc. auch einschlagen würde. Also schrittweises Reduzieren des alten und Steigerns des neuen Futters. So kann man die Tiere langsam, sanft (und schonend) an das neue Futter gewöhnen. Tiere sind individuell, manche gehen sofort an neues Futter, andere eben nicht – da steckt man ganz einfach nicht drin und muss es nehmen, wie es kommt. Umstellen lassen sich letzten Endes alle, es dauert nur unterschiedlich lange.  
   Fazit   
  Pellets haben völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf und dieser Artikel bietet hoffentlich dem einen oder anderen eine andere (objektivere) Sicht auf die Pellets. Meine Erfahrung mit Pellets ist auf jeden Fall absolut positiv.&amp;nbsp;  © Jörg Pieters  
  Vielen Dank an Jörg Pieters für diese Veröffentlichung.  
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                            <updated>2018-04-12T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Banana Genetik - kurz erklärt</title>
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                                            Da ich oft gefragt werde und nicht immer wieder den selben Text zusammen tippen möchte, will ich die Banana Genetik kurz und leicht verständlich erklären. 
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                 Da ich oft gefragt werde und nicht immer wieder den selben Text zusammen tippen möchte, denn dazu fehlt mir die Zeit, will ich die Banana Genetik kurz und leicht verständlich erklären. Dies basiert auf eigenen Banana Zucht Resultaten und ist nicht irgendwo her aus einem US Forum übersetzt. Lediglich meine Erfahrungswerte + Austausch mit Züchter Kollegen, die nicht um den heißen Brei reden.   
 Um genaue Zahlen festlegen zu können, muss man wohl noch ein paar Jahre experimentieren, aber aus eigener Erfahrung + Austausch mit Züchter Kollegen, ergibt sich für mich folgende Theorie: 
 1. Weibliche Bananas produzieren männliche Bananas und weibliche Bananas. Weibliche Bananas sind genetisch immer gleich. Hier gibt es keine female oder male maker. Jedes Banana Weibchen macht beides. 
 2. Die Banana Männchen, die von einem Banana Weibchen schlüpfen, sind die sogenannten female maker. Alle anderen Banana Männchen, also alle die nicht von einem Banana Weibchen stammen, sind male maker. 
 3. Ein female maker Banana(Männchen), produziert in erster Linie weibliche Bananas. Nach meiner Erfahrung , schlüpft von einem female maker bei ca. 10 bis 15 Bananas nur ein Männchen. Diese Männchen sind dann wiederum male maker. 
 4. Ein sogenannter Banana male maker, der entweder von einem male maker oder von einem female maker(ca. einer von 10 -15) abstammt, produziert in erster Linie nur männliche Bananas, aber auch hier gibt es Ausnahmen und es kommen weibliche Bananas zum Vorschein. Hier kann ich aus eigener Erfahrung keine Statistik ziehen, aber nach meinem Wissensstand kann man die Regel so auch hier anwenden, also ca. 1 Weibchen auf 10 bis 15 Bananas. 
 5. Alle Tiere Aus Banana male maker Gelegen, die kein Banana in sich tragen, sind in der Regel weiblich. Umgekehrt ist es bei allen Tieren aus female maker Gelegen, die kein Banana in sich tragen, diese sind dann wiederum männlich.    
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                            <updated>2016-06-01T10:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">1ster Newsletter</title>
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                                            1ster Newsletter
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                 Unser erster Newsletter geht heute raus!   Ihr wollt auch auf dem Laufenden bleiben, dann tragt Euch einfach hier ein:   http://www.xclusive-snakes.de/newsletter   Für alle die sich noch nicht eingetragen haben und den ersten Newsletter verpasst haben, das wichtigste hier:     NEWS: &amp;nbsp;Wir haben 50 neue 2015er Nachzuchten in den  Shop  online gestellt.  http://www.xclusive-snakes.de/koenigspythons/    NEWS:&amp;nbsp; Wir werden einige Zuchttiere abgeben um Platz für Holdbacks zu schaffen. Besteht Interesse an einem der Tiere, schreibt uns&amp;nbsp;einfach an, dann machen wir ein aktuelles Foto und klären Details wie Fressverhalten, Gewicht, letzte Ablage usw. Sollte eines der Weibchen trächtig sein, kann es nach der Ablage übernommen werden. Die meisten der Weibchen wurden diese Saison jedoch nicht verpaart.  Preise auf Anfrage. Die Liste findet Ihr  hier .   
  &amp;nbsp;  
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            <title type="text">Desert Ghost: Ein ganzes großes Gen</title>
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                                            Desert Ghost: Ein ganzes großes Gen, leider sehr unvorteilhaft benannt.
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                 Desert Ghost Power! Ein ganzes großes Gen, leider sehr unvorteilhaft benannt. Hat rein gar nichts mit dem co-dominanten Desert oder mit irgend einer Ghost(Hypo) Linie zu tun, was nicht heißen soll das Ghosts weniger schön sind. Ich mag sie nicht weniger wie Desert Ghosts.   
 DG ist ein rezessives Gen, das noch sehr viel zu bieten hat und meiner Meinung nach, die Farbwelt der Köpys verändern wird. DG macht Farben haltbar und reduziert obendrein. Die Tiere schauen auch im Alter noch sehr farbenprächtig aus.  Auf dem Foto ist ein Banana Pinstripe Desert Ghost zu sehen. 
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                            <updated>2016-02-18T11:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">XCLUSIVE SNAKES Store Neueröffnung in 2016!</title>
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                                            XCLUSIVE SNAKES Store Neueröffnung in 2016!
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                  XCLUSIVE SNAKES Store Neueröffnung in 2016!  
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